Angst vor dem WALD

Warum versuchen die Staatsforsten- bei uns repräsentiert von Herrn Mergner- mit allen Mitteln,bis hin zur Gesetzesänderung,das Waldschutzgebiet ‚Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst‘ zu kippen ?

Meiner Meinung nach fürchten sie einen wirklichen echten Wald neben ihren Forsten,weil damit ein Vergleichsmaßstab existierte,an dem jeder erleben könnte,was durch die Forstwirtschaft an Walderlebnis verloren geht.( Vielleicht hätte die DDR auch funktioniert ,wenn es kein Westfernsehen gegeben hätte…)

In wenigen Jahrzehnten wäre der Gegensatz zu den ausgeräumten,harvestergerechten Forsten daneben so augenfällig,daß die ‚weltberühmten‘ Trittsteine des Forstbetriebes Ebrach als das erschienen,was sie sind: Minimallösung für den übernutzten Wirtschaftswald.Besser als nichts ,aber kein Ersatz für WALD.

Gestern dann durfte ich im bayrischen Landtag Zeuge des vorläufigen Höhepunktes dieses unwürdigen Schauspiels werden: Das bayrische Naturschutzgesetz wurde eigens geändert,nur um 1/1000stel  der Fläche die die Staatsforsten bewirtschaften, dem Naturschutz zu entreißen!

Immer noch behauptet Herr Eck 95% der Steigerwälder seien gegen einen Nationalpark.Ich gehöre nicht dazu und über 900 Mitglieder im Verein Nationalpark Nordsteigerwald ebenso nicht.Die CSU kann zwar im Augenblick machen was sie will und braucht keine Oppositionsstimmen.Aber Kontakt zum Volk sieht anders aus.

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