Sägbrunn Buchenmassaker 2019 Handthal & Zerstörung des Buchenwaldes auf ganzer Fläche

Eigentlich gibt es nicht viel zu sagen,die Bilder sprechen für sich.

Wenn DAS schonende,zurückhaltende Waldbewirtschaftung ist,dann möchte ich nicht wissen,wie es aussähe,wenn die Förster sich nach Herzenslust austoben könnten….

Interessant ist vielleicht die Tatsache,daß etwa die Hälfte der Starkbuchen garnicht ins nahegelegene Sägewerk Reitz gehen,sondern an die Firma Pollmeier,die meines Wissens in Aschaffenburg sägt.

(Soviel zum ‚Holz der kurzen Wege‘.)

Ansonsten zeigt sich hier und noch weit brutaler am Geiersberg in der Nähe des Schulterbachtals ,wie ernst es Mergner ist,wenn er sagt:

„Auch Mischbaumwald und Wärme seien nützlich für die Biodiversität.Dagegen sei auch deutlich geworden,daß die extrem große Dominanz der Buchenverjüngung,wie sie in nutzungsfreien Naturwaldreservaten zu beobachten sei,auf lange Sicht zu einer Artenverarmung führe.Der Forstbetrieb werde deshalb die Buche verstärkt zurücknehmen und dem Erhalt von Mischbaumarten größere Aufmerksamkeit widmen.“

Es ist unglaublich,mit welcher Ignoranz Mergner an seinem privaten BioDiv-Strategie bastelt und sowohl den Klimawandel als auch die Ziele der nationalen Biodiversitätsstrategie ausblendet!

Statt also die Arten zu schützen,die auf unseren natürlichen Buchenwald angewiesen sind,möchte er Allerweltsarten fördern.Vor allem wärmeliebende!!!

Ich hoffe nur,daß er nicht auch die Naturwaldreservate „auflichten“ will!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.