Welterbe wird weiter entwertet und eine natürliche Waldentwicklung gewaltsam verhindert

Die brutalen Einschläge im „Hohen buchenen Wald“ sind für mich eine sehr schmerzhafte Erfahrung der Hilflosigkeit.

Auch außerhalb des ehemaligen Schutzgebietes werden die letzten starken Buchen,die den Steigerwald einst auszeichneten, gnadenlos abgeholzt.Besonders  im ‚Sägbrunnen’im Stollberger Forst,wurden Dutzende Starkbuchen gefällt und erhebliche Lücken in einen relativ naturnahen Bestand geschlagen.

Zurück bleibt ein kümmerlicher Abglanz der einstigen Pracht für die Förster offenbar keine Wahrnehmung haben.

Erklärtes Ziel ist es,den Steigerwald aus seinem relativ naturnahen Zustand in einen forstlich gestalteten Durchschnittswald zu überführen.Buchen werden als Unkraut gesehen.Die standortfremde Baumart zu etablieren gilt als die Kunst.

Dazu ist es natürlich optimal,dicke alte Buchen – Baumcharaktere – verschwinden zu lassen.

Die stören nur und machen Schatten.

Den will der Forst wohl auch nicht.

Kann sich noch jemand an den letzten Sommer erinnern?

Wie froh war ich da,wenn ich’s rauf zu den alten Buchen geschafft habe.Da war es kühl und schattig.

VERGANGENHEIT:

 

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